13.11.
AUS DER MITTE ENTSPRINGT EIN HIT
Über Songtexte und ihre Performance
- ( ) Fr. 13.11.2026
- ( ) 20:00 Uhr
- ( ) Schauspiel Stuttgart
Littmann-Bau
Die Königlichen Hoftheater in Stuttgart wurden im September 1912 eröffnet. Nach Plänen des Architekturbüros Max Littmann entstand in drei Jahren Bauzeit eine monumentale Doppeltheateranlage mit Großem und Kleinen Haus für 1400 bzw. 800 Zuschauer, verbunden durch einen Verwaltungstrakt und einen Kulissenbau. Schon im Ausschreibungsverfahren war die Gestaltung des Zuschauerraums festgelegt: Parkett, erster Rang mit Logen für das Königshaus, zweiter Rang, dahinter eine Galerie mit steil ansteigenden Sitzreihen ähnlich den Rängen eines Amphitheaters. Die Innenräume waren großteils mit einer aufwändigen Holzvertäfelung versehen, die übrigen Flächen in verschiedenen Grüntönen gehalten. Säulen nach antikem Vorbild zierten die Fassade. 1924 wurden die Theaterbauten unter Denkmalschutz gestellt.
Nach Diskussionen über eine Wiedererrichtung des Kleinen Hauses nach Kriegsschäden begann man 1959 an alter Stelle mit einem Neubau des Kleinen Hauses – im Stile der Zeit und technisch auf dem neuesten Stand. Hans Volkart gliederte an die erhaltene südwestliche Außenmauer ein rechtwinkliges Bühnenhaus an. Diesem vorgelagert wurde ein Zuschauerhaus in achteckiger Anlage mit großen Glasfronten zum Park. Gleichzeitig gestaltete die Bundesgartenschau 1961 Oberen und Mittleren Schlossgarten neu und der ovale Anlagensee verwandelte sich in den Eckensee. 1962 konnte das Schauspiel den Spielbetrieb im Kleinen Haus aufnehmen. 2002 wurde der Bau in Schauspielhaus umbenannt.
Bild: Björn Klein